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Fisch gegen Tinnitus: Neue Studie sorgt für Aufsehen

发布时间:2026-08-12 | 浏览:1
„Fisch essen kann Tinnitus verhindern“ - was steckt dahinter? Eine aktuelle Beobachtungsstudie , die in der angesehenen Fachzeitschrift „The American Journal of Clinical Nutrition“ erschienen ist, hat gezeigt: Menschen, die regelmäßig Fisch essen, leiden weniger oft an der Hörstörung Tinnitus - das ist eine sehr belastende Erkrankung, bei der Betroffene fiktive Geräusche teils sehr intensiv wahrnehmen, da keine äußeren Schallquellen vorhanden sind. Diese Geräusche können sehr unterschiedlich sein und werden oft als Pfeifen, Rauschen, Brummen, Summen oder Klingeln beschrieben. Weder sind die genauen Ursachen bekannt noch gibt es eine Standardtherapie - auch weiß niemand, welchen Einfluss die Ernährung auf diese „Phantomgeräusche“ im Ohr hat. Die neue Studie hat nun errechnet, dass ein höherer Verzehr von Thunfisch, hellem Fisch und Schalentieren mit einem geringeren Tinnitus-Risiko verbunden war. Dieser beobachtete Zusammenhang sagt aber letztlich: Nichts. Die Studie samt medialer Berichterstattung ist daher ein weiteres Paradebeispiel für die „Glaskugel Ernährungswissenschaft“ und ihre Kommunikationsmechanismen. Uwe Knop, Jahrgang 1972, ist Diplom-Ernährungswissenschaftler, Buchautor und Referent für Vorträge bei Fachverbänden, Unternehmen und auf Ärztefortbildungen. Er ist Teil unseres Expertennetzwerks EXPERTS Circle . Warum ist diese Studie eine Paradebeispiel für die „Glaskugel Ernährungswissenschaft“? Hier greift das gewohnte Schema massiver Überinterpretation von Ergebnissen schwacher Beobachtungsstudien. Konkret: Aus Korrelationen werden Kausalitäten suggeriert - also banale statistische Zusammenhänge werden zu Ursache-Wirkungs-Beziehung aufgewertet und hochstilisiert. Doch das ist wissenschaftlich nicht möglich. Auch wenn beispielsweise in winterlichen Infektionszeiten gerne immer wieder von „Stärkung des Immunsystems durch XYZ essen“ schwadroniert wird, es ändert nichts an der „ewigen Tatsache“: Ernährungsforschung kann keinerlei Kausalevidenz (also Ursache-Wirkungs-Beziehungen) liefern, weil wesentliche Voraussetzungen im Studiendesign dafür nicht erfüllt werden. Die relevanten Limitierungen, die ökotrophologische Studien auf Kristallkugelniveau „downgraden“ basieren auf Beobachtungsstudien, denn sie sind das Fundament der Ernährungsforschung. Diese Studien, auf denen das gängige Ernährungs(halb)wissen basiert, können keine Beweise (Kausalitäten) liefern, sondern nur vage Vermutungen und Hypothesen abgeleitet von schwachen Korrelationen. Das wiederum sind statistische Zusammenhänge, über deren tatsächliche Verbindung man nichts weiß. Ein Beispiel: Rotweintrinker leben länger. Liegt es am Rotwein oder am „Rest“ des Lebensstils, weil diese Menschen mehr Geld haben, eine bessere Gesundheit, höhere Jobs, mehr Geld, mehr Sex, mehr Zufriedenheit? Eine Korrelation liefert keine Kausalität! So ist und so bleibt es. Mehr vom EXPERTS Circle Sammlerschatz im Geldbeutel - Kuriose Fehlprägung: Was die „drehenden Sterne“ auf Euro-Münzen wert sind Eine seltene Fehlprägung auf deutschen Euro-Münzen sorgt für Aufsehen: die „drehenden Sterne“. Warum diese Münzen so begehrt sind und wie Sie eine echte Fehlprägung erkennen, erklärt Münz-Profi Sebastian Wieschowski. Anzeigenhauptmeister provoziert mit Martinshorn – darf er das? Der Anzeigenhauptmeister nutzt in seinem Video das Martinshorn und behauptet, keine rechtlichen Konsequenzen befürchten zu müssen. Rechts-Experte Christian Solmecke erläutert, ob Niclas Matthei eine Strafe droht und was das Gesetz dazu sagt. Also weiß niemand wirklich wissenschaftlich gesichert, was konkret „gesunde“ Ernährung ist? Richtig. Das weiß niemand. Die vorgenannten Faktoren Korrelation und Kausalität sind nur zwei Beispiele zahlreicher Limitierungen, aufgrund derer die Ernährungsforschung zu einem „bemitleidenswerten“ Forschungszweig wird. So ist insbesondere noch das „wachsweiche“ Datenfundament zu nennen : Die Mengen an verzehrten Lebensmitteln, also die Studiengrundlage, basieren stets auf unüberprüfbaren Eigenangaben der Probanden. Und hier weiß man zwar nicht, was stimmt, aber man weiß: Es wird gern geschummelt, die Antworten sind (fast) nie 100 Prozent ehrlich, ein Stichwort ist „Underreporting“ – aus Gewissensgründen wird gern mehr vermeintlich „gesunde Kost“ angegeben, dafür die „bösen“ Lebensmittel nach unten „korrigiert“. Ergo : Man kann allein die Datengrundlage schon nicht ernst nehmen, denn sie ist alles andere als valide . Und oftmals wird diese nur ein einziges Mal zu Beginn einer Studie abgefragt, die zehn Jahre oder länger läuft. Viele weitere Einschränkungen der Ernährungsforschung können Sie hier nachlesen. Buchempfehlung (Anzeige) "ENDLICH RICHTIG ESSEN" von Uwe Knop Wie soll man denn am besten essen, wenn die Wissenschaft hier nicht weiterhelfen kann? Das ist ganz einfach: Indem man auf die natürlichste Form der Ernährung des Menschen vertraut - und die nennt sich: Intuitiv essen, also essen mit vollem Vertrauen in seinen eigenen Körper und seine Gefühle. Um intuitiv zu essen, gibt es eine wichtige Grundvoraussetzung: Sowohl Körper als auch Geist, Seele, Psyche müssen gesund sein. Ist das gegeben, dann orientieren Sie sich an folgenden, ganz einfachen evolutionsbiologischen Erfolgsprinzipien: Essen Sie nur dann, wenn Sie echten, körperlichen Hunger verspüren und zwar nur das, worauf Sie wirklich Lust haben, was Ihnen richtig schmeckt und vor allem: was Sie gut vertragen. Essen Sie, bis Sie zufrieden satt sind und sich dabei gut fühlen. Dazu muss man einfach die gesamte Ernährungs-Verrücktmacher-Fraktion ignorieren und beim richtigen Essen nur auf sich selbst, auf seine Ethik und seine Intuition vertrauen – mehr braucht es nicht, um Gesundheit, Genuss und gutes Gewissen unter einen zu Hut bringen. Dieser Content stammt vom FOCUS online EXPERTS Circle. Unsere Experts verfügen über hohes Fachwissen in ihrem Bereich. Sie sind nicht Teil der Redaktion. Mehr erfahren . Warum jedes Unternehmen ohne KI-Compliance zum digitalen Tatort wird Montag , 27.07.2026 | 08:59 Was Frauen für ihre finanzielle Unabhängigkeit wirklich tun können Freitag , 26.06.2026 | 09:45
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